Archive für März 2008

Transra-futsch

Jetzt ist es also soweit, was eigentlich alle Welt schon seit langem wusste oder zumindest geahnt hat, hat nun auch die bay. Staatsregierung völlig überraschend getroffen. Die Kostenschätzung von 2004 für den Bau des Transrapid kann nicht eingehalten werden und das Monstrum verteuert sich um fast das Doppelte… Hallo? Ist die bay. Staatsregierung wirklich so naiv daran zu glauben, dass eine Kostenschätzung von vor 4 Jahren trotz gestiegener Rohstoffpreise etc. noch gültig ist? Selber schuld… das hat sich doch jeder denken können, dass das so nicht funktioniert, das hätte einem wohl jeder Realschüler mit Grundkenntnissen im Rechnungswesen vorrechnen können. Auch der Aufruf eines IHK-Oberen (ich glaub im Focus wars), er hoffe, die beteiligten Unternehmen würden zum Wohle des Vorzeigeprojekts Transrapid ihre Gewinnmargen senken verhallt wohl ungehört - Naivität pur, was würden da denn die Aktionäre sagen? Shareholde-Value gefährdet für das Stoiber-Denkmal? Wo kommen wir denn da hin. Mal sehen, welches Bauernopfer jetzt wieder dran glauben muss… obwohl… wenn man die Kosten des Transrapid mit den Verlusten der bay. Landesbank verrechnet… Minus mal Minus… war da nicht mal was? Frau Merkel? Brutto? Netto? Ich kann mir ein Grinsen grad nicht verkneifen…

Interessant auch folgender Link

Ganz so ungelegen kommt der bay. Staatsregierung as Aus für den Transrapip aber wohl doch nicht, schließlich war das Projekt mehr als umstritten und in diesem Jahr sind noch Landtagswahlen… also Schuld auf die Industrie schieben und ein (eher) ungeliebtes Projekt beerdigen…

Der RO-TE und der fliegende Gummiadler…

Es begab sich also zu der Zeit, als der Schnee nicht mehr so stark fiel, dass der Klaus wieder mal nach Rosenheim musste. Um an diesen schaurig schönen Ort zu kommen (an dem jetzt ja keine Kollegin mehr auf M&M´s wartet) muss man über die Autobahn. Wie immer gibt es da einige Erlebnisse, die einem die Nackenhaare zu Berge stehen lassen. Normalerweise kennt man ja die k***braunen Transporter eines Paketdienstes, die wie wild geworden auf der Autobahn oder auf anderen Straßen rumballern. Seit heute kenne ich aber noch eine Steigerung: im Umkreis von München kann man öfters Transporter sehen, die auf ihrem Dach einen Gummiadler, also a Giegerla spazierenfahren, weil es sich dabei um einen Händelgrillwagen handelt. Besagter Transporter hatte kein Giegerla mehr auf dem Dach (was mich dann auch nicht allzusehr wundert bei der Fahrweise) und biegt von der Autbahnauffahrt in den frühmorgendlichen (wegen der Ferien nicht ganz so dichten) Verkehr auf der Autobahn ein.  Der Fahrer war aber anscheinend früher bei oben genanntem Paketdienst unterwegs… ohne Rücksicht auf Verluste, sprich von hinten kommendem Verkehr wird sofort vom Beschleunigungsstreifen auf die linke Spur gezogen - YEAHHHH… das macht Laune wenn man, durch Geschwindigkeitsbeschränkung zwar nur, mit 130-140 ankommt und plötzlich so einen fahrenden Händelstand mit 70 vor sich hat… großer Sport, ich muss gestehen ich sah schon leicht nervös in den Rückspiegel, aber hinter mir war Gott sei Dank eine größere Lücke. Selbstverständlich hat der Gummiadler-Chauffeur die linke Spur bis zum Kreuz Neufahrn nicht wieder verlassen… dann das gleiche Spiel nur in die andere Richtung - jetzt so schnell wie möglich von der linken Spur in die Ausfahrt… hey, kein Thema, so ein 40-Tonner der da im Weg rumfährt hat auch ne Bremse. Wobei ich zu prophezeien wage, das der Trucker den Händel-Chauffeur wohl zu Klump geschlagen hätte,wenn er seiner habhaft geworden wäre… zumindest seinem Hupkonzert nach zu urteilen. Darum merke: wenn Ihr einen Lieferwagen mit einem Gummiadler auf dem Dach fahren seht, volle Deckung, die sind schlimmer als Paketdienste.

Baumstamm

Ich dachte eigentlich ich werde von sowas verschont, aber ok, wenn Pia unbedingt meint mir ein Stöckchen herwerfen zu müssen… apportieren werde ich es nicht :-)

Die Regeln:

1. Setze einen Link zu der Person, welche Dir das Stöckchen zugeworfen hat.
2. Erwähne die dazugehörigen Regeln in Deinem Blog.
3. Erzähle von Dir 6 unwichtige Dinge/Gewohnheiten/Macken.
4. Gib das Stöckchen am Ende Deiner Antworten an 6 Leute durch Verlinkung weiter.
5. Hinterlasse bei der jeder der gewählten Personen einen Kommentar in ihrem Blog/Website, wonach Sie “getagged” wurden.

Punkt 1: schon lange erledigt

Punkt 2: siehe oben

Punkt 3:

  • Der Klaus muss Ruten und Rollen imer doppelt haben wegen der Ästhetik im Rod-Pod
  • Der Klaus richtet die Ruten und Rollen im Pod immer exakt gleich aus
  • Der Klaus trinkt regelmässig freitags in Tom´s Angelshop Kaffee
  • Der Klaus bastelt ab und zu gerne an Internetseiten rum
  • Der Klaus schmeisst gerne Grillparties
  • Der Klaus jagt gerne Zelluloid-Bällen an grünen Tischen mit einem Schläger hinterher

4. So, wen “beglücke” ich denn jetzt damit… ich kenn gar keine 6 Blogger…naja mal sehen… dann hätten wir die Lok, den Haza, das Julchen, Darth Puma, den Stefan und zu guter Letzt… Meyeah

So, viele Spässe damit…

Wehmut

Etwas Wehmut kam am Mittwoch schon auf in der Tiefgarage beim Hinterherwinken, ein komisches Gefühl halt. Unsere Kollegin verlässt uns und wenn ich mich so an meine bisherigen 6 Jahre bei der tegos erinnere, dann war sie eigentlich immer da… sei es zunächst als Werkstudentin oder dann als waschechte Kollegin in der Rechnungswesentruppe (unsere HBCI-Prinzessin).

Unvergessene Auftritte am Weiberfasching, lustige Gesangseinlagen am Sommerfest, heitere Momente an den Weihnachtsfeiern, das immer offene Ohr, wenn man sich mal über etwas auskotzen musste… zudem immer die immensen Kosten für die M&M´s, irgendwie wird mir all das fehlen, abgesehen vom fachlichen vor allem auch ein menschlicher Verlust in unserer Truppe.

Tja und da ich nächste Woche Urlaub habe befürchte ich fast, dass die Begegnung in der Tiefgarage am Mittwoch vorerst die letzte war, aber vielleicht kann ich mich doch überreden am Freitag nach Rosenheim zu fahren…

Engelthal hat gewählt…

… und begibt sich weitere 6 Jahre unter quasi CSU Diktatur. Zwar konnten SPD und FWG zusammen mehr Stimmen auf sich vereinigen als die CSU, aufgrund des Wahlverfahrens reicht es aber trotzdem zu der Sitzverteilung CSU 6, FWG 4 und SPD 2 Sitze… zusammen mit dem Bürgermeister (ohne Gegenkandidat) also wieder die hauchdünne Mehrheit und damit der Freibrief zu tun und zu lassen was man will. Als Demokrat muss man die Entscheidung akzeptieren, auch wenn man sie nicht verstehen kann. So ist es nun mal, Kruppach als CSU-Bastion ist einfach nicht zu knacken.

Den Dämpfer hat sich die CSU allerdings bei der Landratswahl geholt, ihr Kandidat muss am 16.03.2008 in die Stichwahl gegen den Herausforderer der FWG, Armin Kroder.

offene, konstruktive und sachliche Politik…

Das im Zusammenhang mit der CSU in Engelthal zu lesen überrascht wohl jeden, der nicht das schwarze Parteibuch hat. Wenn Ihre Politik, Herr Rögner, so offen ist, warum war dann die CSU so vehement gegen den Antrag die Protokolle der Gemeinderatssitzungen leichter öffentlich zugänglich zu machen? Warum wurde der Gemeinderat über die Kassenkredite, die in der überörtlichen Rechnungsprüfung moniert wurden, nicht informiert?

Wenn die CSU Politik so konstruktiv ist, warum werden dann Anträge der Opposition erstmal abgelehnt und tauchen dann 2 Monate später als eigene Anträge wieder auf?

Wenn die CSU Politik so sachlich ist, warum lässt sich dann der Bürgermeister in einer öffentlichen Sitzung dazu hinreissen ein, nicht anwesendes, Mitglied des Gemeinderates und einen Bürger der Gemeinde aufs schlimmste zu diffamieren und zu verleumden?

Der Satz, “Die Mitarbeiter der Verwaltung und ich als Ihr Bürgermeister haben stets alle Sachinformationen vorbereitet und dem Gemeinderat vollständig weitergeleitet, um so zu guten und rechtssicheren Entscheidungen zu kommen” ist schlichtweg gelogen! Es sei nur an die Unterlagen für die Januarsitzung erinnert, in denen “zufällig” die Erweiterungspläne für den Friedhof fehlten, die dann wie durch ein Wunder erst in der Sitzung den Gemeinderäten der SPD und der FWG ausgehändigt wurden und nur die Pläne für den Urnenbereich beigelegt waren.

Schade, dass die Bürgerinnen und Bürger durch die eben nicht offene Politik der CSU von diesen Geschehnissen nur in den seltensten Fällen erfahren!

Eine offene Politik der CSU hätte wohl auch die Chance einer Podiumsdiskussion mit den Spitzenkandidaten der SPD und der FWG ermöglicht, allerdings zeigt sich hier wieder, dass die CSU Angst hat, dass Punkte, die der Öffentlichkeit noch nicht bekannt sind ans Tageslicht kommen.

Der fast schon beleidigte Ausspruch des BGM “Da machen wir extra ein Baugebiet und dann stehen die trotzdem auf anderen Listen!” spricht wohl auch Bände wie die CSU eigentlich Politik machen will. Erst sehe ich was ich für mich tun kann, dann schaue ich was ich für meine Freunde tun kann und dann schaue ich, wer könnte mein Freund werden und was kann ich für ihn tun damit er es wird - Strukturpolitik á la CSU.

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